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RÜB25 auf der Kläranlage Tiefenbach

Der Abwasserverband errichtet derzeit das Regenüberlaufbecken (RÜB) 25, welches aus wirtschaftlichen Gründen in der alten Kläranlage auf dem Gelände der Kläranlage Tiefenbach errichtet wird.

Aus der Überrechnung und Sanierung des Kanalnetztes, ergab sich für das letzte RÜB, bevor das Abwasser in die Kläranlage eingeleitet wird, ein Volumen von  2.950m³.

Da das Gelände um die Kläranlage Tiefenbach als Überflutungszone dient, wäre eine Neuerrichtung auf freiem Gelände bedingt durch die Auftriebssicherheit nur mit einer enormen Kostensteigerung möglich.

Die alte Kläranlage wurde als Gewicht für die Auftriebssicherheit an das neu errichtete Betonbauwerk verankert. Die Sanierung des bestehenden Betonbauwerkes war  langfristig gesehen nicht möglich.

Das Prinzip des RÜB, welches in drei Becken unterteilt wurde, liegt darin, dass sich das ankommende Regen/Schmutzwassergemisch (Mischwasser) zunächst in dem ersten Becken sammelt uns die Schmutzstoffe sich in dem Becken absetzten. Sollte dieses Volumen nicht ausreichen, läuft das Abwasser in das Nächste Becken über und auch hier können sich die Schmutzstoffe absetzten.

Nach dem 3. Becken wird das über das Volumen des RÜB25 ankommende Abwasser in die Lahn eingeleitet.

Nach einem Regenereignis wird das angestaute Abwasser aus den Becken des RÜB25 dossiert der Kläranlage zugeführt. Die Sicherstellung, dass die abgelagerten Schmutzstoffe bei der Entleerung nicht in den Becken liegen bleiben, bringen Strahlreiniger welche bei dem entleer Vorgang das Abwasser in den Becken durchmischen und so auch eine verdünnte Konzentration an Abwasser der Kläranlage zugeführt werden kann. Dies beugt Betriebsstörungen in den Pumpwerken sowie in den Biologischen Reinigungsbecken der Kläranlage vor.